Elektronischer Pressedienst der Stadt Nettetal


Presse-Information Nr. 6 / 2002


Neujahrsempfang der Stadt Nettetal:
Senioren können Vorbild für Jugend sein

Nettetal (12.1.2002).

Die Senioren und die Seniorenarbeit standen am Wochenende im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Stadt Nettetal. Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden waren der Einladung der Stadt ins Rathaus gefolgt. Im Sitzungssaal begrüßte Bürgermeister Peter Ottmann darunter vor allem viele Vertreter der "älteren Generation" sowie Menschen, die sich um die Seniorenarbeit in der Stadt bemühen. Das musikalische Rahmenprogramm wurde von Musikern der Kreisfeuerwehrkappelle gestaltet. Ottmann betonte, dass erst durch den Fleiß der älteren Generation vieles möglich wurde, was die junge Generation heute wie selbstverständlich in Anspruch nimmt. Dabei wird auch in Nettetal der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung weiter drastisch ansteigen. Die Ursachen hierfür liegen in der ständig steigenden Lebenserwartung bei gleichzeitigen Geburtenrückgängen. "Wir sind in Zukunft immer mehr auf das Miteinander der Generationen angewiesen. Solidarität unter den Generationen, gegenseitiges Verständnis und Toleranz sind künftig gefordert", so Ottmann in seiner programmatischen Rede. Er rief dazu auf, dass gerade die älteren Menschen Anspruch auf einen angemessenen Lebensstandard mit der Teilhabe am Gesellschafts- Wirtschaft-, Kultur- und Freizeitleben haben. "Das Leben in einer Stadt umfasst sämtliche Generationen. Der Kontakt zwischen jüngeren und älteren Bürgern darf nicht abreißen." Als positive Beispiele nannte er die Altenstuben in den einzelnen Stadtteilen, die "Nettetaler Spätlese - Zeitung für ältere Menschen", aktive Heimatvereine sowie engagierte Computer-Senioren in der Stadt. Außerdem gibt es ein besonderes Leseangebot in der städtischen Bücherei sowie ein vielfältiges Sportangebot in der Stadt. Eine Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen sieht Ottmann in der Bündelung und Vernetzung der Seniorenangebote in Nettetal. Hierbei könnten aktive Senioren die Interessen der älteren Menschen bündeln und vertreten. Die Senioren können ihre Lebenserfahrung und Kenntnisse gewinnbringend für andere Senioren, für Vereine, Verbände und damit auch für sich selbst einsetzen. "Unsere Senioren können Vorbilder für unsere Jugend sein", betonte Ottmann.

Die Kostprobe eines aktiven Senioren lieferte anschließend der 91jährige Karl Mienert. Er trug aus seinem Buch "Nettetaler Gedankensplitter" vor und fesselte die Gäste mit nachdenklichen und humorvollen Gedanken.


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